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Rapidolehm Strohhäcksel
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Rapidolehm Glimmer 1-2 mm
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Rapidolehm Fixierung
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Zuschläge zur dekorativen Gestaltung von Lehmwänden

Speziell für Lehmedelputze gibt es die Möglichkeit, dekorative Effekt-Materialien einzumischen. Durch Waschen und Filzen werden diese dann freigelegt und geben dem Putz eine zusätzliche, individuelle Note.

Welche Zuschläge gibt es?

Glimmer funkelt, Marmorbruch ergibt weiße, Schwarzglas schwarze Sprenkel. Perlmutt besteht aus gebrochenen Muschelschalen, Hanf, Stroh und Gräser werden als Unebenheiten sichtbar, Glasperlen ergeben bunte Sprenkel.

Bei Lehmfarben, Lehmglätten oder Lehmstreichputzen werden die Effekte in Nachhinein mit einer Lasur aus Lehmfixierung aufgetragen, da sie ansonsten nicht sichtbar werden würden. Sind die Zuschläge gut im Trägermaterial eingebunden, findet in der Regel kein Abrieb statt, sie bleiben sicher auf Ihrer Wand.

Die Rapidolehmlehm Zusätze kommen hauptsächlich im Rapidolehmlehm Lehmedelputz und Rapidolehmlehm Universallehmputz zum Einsatz. Diese Putze werden in der Regel mit einem Schwammbrett strukturiert, dadurch können die zugeführten Zusätze perfekt freigelegt werden und sorgen für eine aufregende Wandgestaltung. Bei Streichputz klappt das nicht. Glimmer, Strohhäcksel usw. werden in Lehmfarben oder Lehmglätte nicht sichtbar.. Hier kann mit einer nachträglichen Lasur eine spätere Wandverschönerung erzeugt werden. Rapidolehmlehm Wasserglas oder Rapidolehmlehm Fixierung dienen dann als Bindemittel.

Oberflächen härten

Um Lehmoberflächen zu härten, gibt es mehrere Möglichkeiten. Gebräuchliche Bindemmittel sind Zellulose, Kasein, Wasserglas, Öl oder Wachs.

Zellulose ist in allen Farben, Glätten und Streichputzen enthalten. Sie wird aus Holz hergestellt, ist unbedenklich für die Natur und dient als Verdickungsmittel. Außerdem reagiert Zellulose nicht in Verbindung mit Holz, Glas oder Metall, Reste können einfach kompostiert werden.
Ein Nachteil ist allerdings die Anfälligkeit für Schimmel und Fäulnis. Angerührtes, nicht verarbeitetes Material fängt je nach Temperatur nach etwa ein bis zwei Wochen an zu gären. Anzeichen dafür sind eine zunehmende Verflüssigung und ein deutlich erkennbarer Geruch.
Mit Zellulose versetzte Lehmbaustoffe können jedoch ganz einfach getrocknet und so unbegrenzt haltbar gemacht werden. Reste dazu am besten großflächig auf einer Folie verteilen, das getrocknete Pulver in einer Tüte aufbewahren und bei Bedarf einfach wieder einsumpfen und verarbeiten.

Kasein (Milch-Eiweiß) ist ebenfalls seit Jahrhunderten als Klebstoff und Bindemitttel im Lehmbau und der Malerei bekannt. Geronnene Kaseine sind erkennbar an einem käsigen Geruch, das angerührte Material ist dann nicht weiter verwendbar.

Wasserglas ist eine hochalkalische Flüssigkeit, die in Verbindung mit Silizium, Quarzen und Glas versteinert und so ihre Klebkraft entfaltet. Diese ist deutlich höher als bei Zellulose, dafür wird der Lehmeffekt mit steigender Konzentration reduziert.
Wasserglas ist das Hauptbindemittel in Silikatfarben, kann zudem Lehmfarben und Lehmglätten zugegeben werden. Auch nachträglich als Fixierung oder vorher als Tiefengrund ist es geeignet.

Der hohe Ph-Wert verhindert Schimmelpilz- oder Bakterienbildung, angerührtes Material kann deshalb gut über einen längeren Zeitraum aufbewahrt werden. Allerdings reagiert Wasserglas mit Metall und Glas, schützen Sie vor der Verarbeitung darum unbedingt angrenzende Bauteile.

Öle und Wachse auf Pflanzenbasis gibt es in den unterschiedlichsten Varianten und werden abschließend auf die Wand aufgetragen. Öle müssen zeitnah aushärten, sonst werden sie ranzig, Wachse erfordern meist ein Lösemittel, Kiefernbalsamterpentin aus dem Harz der Kiefer ist hier besser geeignet als Terpentinersatz aus Erdöl.

Durch Ölen und Wachsen der Lehmoberfläche wird die Absoptionsfähigkeit zwar etwas reduziert, trotzdem bleibt der Lehm dampfdurchlässig.

Seifen trocknen nur ab und schaffen schöne, matt glänzende Oberflächen, reduzieren aber den Lehmeffekt.

Speziell für Lehmedelputze gibt es die Möglichkeit, dekorative Effekt-Materialien einzumischen. Durch Waschen und Filzen werden diese dann freigelegt und geben dem Putz eine zusätzliche,... mehr erfahren »
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Zuschläge zur dekorativen Gestaltung von Lehmwänden

Speziell für Lehmedelputze gibt es die Möglichkeit, dekorative Effekt-Materialien einzumischen. Durch Waschen und Filzen werden diese dann freigelegt und geben dem Putz eine zusätzliche, individuelle Note.

Welche Zuschläge gibt es?

Glimmer funkelt, Marmorbruch ergibt weiße, Schwarzglas schwarze Sprenkel. Perlmutt besteht aus gebrochenen Muschelschalen, Hanf, Stroh und Gräser werden als Unebenheiten sichtbar, Glasperlen ergeben bunte Sprenkel.

Bei Lehmfarben, Lehmglätten oder Lehmstreichputzen werden die Effekte in Nachhinein mit einer Lasur aus Lehmfixierung aufgetragen, da sie ansonsten nicht sichtbar werden würden. Sind die Zuschläge gut im Trägermaterial eingebunden, findet in der Regel kein Abrieb statt, sie bleiben sicher auf Ihrer Wand.

Die Rapidolehmlehm Zusätze kommen hauptsächlich im Rapidolehmlehm Lehmedelputz und Rapidolehmlehm Universallehmputz zum Einsatz. Diese Putze werden in der Regel mit einem Schwammbrett strukturiert, dadurch können die zugeführten Zusätze perfekt freigelegt werden und sorgen für eine aufregende Wandgestaltung. Bei Streichputz klappt das nicht. Glimmer, Strohhäcksel usw. werden in Lehmfarben oder Lehmglätte nicht sichtbar.. Hier kann mit einer nachträglichen Lasur eine spätere Wandverschönerung erzeugt werden. Rapidolehmlehm Wasserglas oder Rapidolehmlehm Fixierung dienen dann als Bindemittel.

Oberflächen härten

Um Lehmoberflächen zu härten, gibt es mehrere Möglichkeiten. Gebräuchliche Bindemmittel sind Zellulose, Kasein, Wasserglas, Öl oder Wachs.

Zellulose ist in allen Farben, Glätten und Streichputzen enthalten. Sie wird aus Holz hergestellt, ist unbedenklich für die Natur und dient als Verdickungsmittel. Außerdem reagiert Zellulose nicht in Verbindung mit Holz, Glas oder Metall, Reste können einfach kompostiert werden.
Ein Nachteil ist allerdings die Anfälligkeit für Schimmel und Fäulnis. Angerührtes, nicht verarbeitetes Material fängt je nach Temperatur nach etwa ein bis zwei Wochen an zu gären. Anzeichen dafür sind eine zunehmende Verflüssigung und ein deutlich erkennbarer Geruch.
Mit Zellulose versetzte Lehmbaustoffe können jedoch ganz einfach getrocknet und so unbegrenzt haltbar gemacht werden. Reste dazu am besten großflächig auf einer Folie verteilen, das getrocknete Pulver in einer Tüte aufbewahren und bei Bedarf einfach wieder einsumpfen und verarbeiten.

Kasein (Milch-Eiweiß) ist ebenfalls seit Jahrhunderten als Klebstoff und Bindemitttel im Lehmbau und der Malerei bekannt. Geronnene Kaseine sind erkennbar an einem käsigen Geruch, das angerührte Material ist dann nicht weiter verwendbar.

Wasserglas ist eine hochalkalische Flüssigkeit, die in Verbindung mit Silizium, Quarzen und Glas versteinert und so ihre Klebkraft entfaltet. Diese ist deutlich höher als bei Zellulose, dafür wird der Lehmeffekt mit steigender Konzentration reduziert.
Wasserglas ist das Hauptbindemittel in Silikatfarben, kann zudem Lehmfarben und Lehmglätten zugegeben werden. Auch nachträglich als Fixierung oder vorher als Tiefengrund ist es geeignet.

Der hohe Ph-Wert verhindert Schimmelpilz- oder Bakterienbildung, angerührtes Material kann deshalb gut über einen längeren Zeitraum aufbewahrt werden. Allerdings reagiert Wasserglas mit Metall und Glas, schützen Sie vor der Verarbeitung darum unbedingt angrenzende Bauteile.

Öle und Wachse auf Pflanzenbasis gibt es in den unterschiedlichsten Varianten und werden abschließend auf die Wand aufgetragen. Öle müssen zeitnah aushärten, sonst werden sie ranzig, Wachse erfordern meist ein Lösemittel, Kiefernbalsamterpentin aus dem Harz der Kiefer ist hier besser geeignet als Terpentinersatz aus Erdöl.

Durch Ölen und Wachsen der Lehmoberfläche wird die Absoptionsfähigkeit zwar etwas reduziert, trotzdem bleibt der Lehm dampfdurchlässig.

Seifen trocknen nur ab und schaffen schöne, matt glänzende Oberflächen, reduzieren aber den Lehmeffekt.

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